Tradition, Transformation und Teamgeist
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00:00:02: Ich sage immer zu unseren Führungskräften, heute musst du modern führen.
00:00:07: Das ist gar keine Frage mehr!
00:00:08: Früher konntest du das ja?
00:00:09: Dann hast dich differenziert aber heute ist es essenziell um Mitarbeiter zu gewinnen und auch zu halten.
00:00:17: Willkommen zur Deep Dive.
00:00:19: Wirtschaft Trends Technologien und Transformation im Saarland.
00:00:24: Mein Name ist Frank Tomei Und ich bin der Hauptgeschäftsführer der IRK des Saarlands.
00:00:30: Ja auch heute habe ich wieder einen ganz besonderen Gast in meinem Podcast.
00:00:34: Sie ist Personalvorständin bei Willeroy und Boch, einem Unternehmen mit sage-und schreibe zweihundert achtundseubzigjähriger Geschichte an einem ganz starken Markenkern und globaler Präsenz.
00:00:48: was mich an Ester Jelle besonders fasziniert ist diese einzigartige Mischung aus Bodenhaftungen und hohem Gestaltungswillen.
00:00:55: sie hat ein Klaren Kompass ist nah an den Menschen dran und steht für eine moderne Art von Führung, die Wirkung entfaltet.
00:01:03: Und genau darüber wollen wir heute sprechen.
00:01:06: was treibt sie an?
00:01:07: Was bedeutet Verantwortung und wie führt man eigentlich Menschen durch den Wandel?
00:01:12: Denn Wandel spielt in zweihundert achtundsebzig Jahren Firmengeschichte natürlich eine große Rolle!
00:01:19: Insofern bin ich schon sehr gespannt und freue mich auf das Gespräch mit Esther Jehle.
00:01:24: Ganz herzlich willkommen zum Diebtei Wirtschaft.
00:01:27: Vielen lieben Dank, ich freue mich hier zu sein.
00:01:29: eine besondere Ehre aber du hast mich ja schon total begeistert durch die Einführung.
00:01:34: also ich höre das jetzt ja zum ersten Mal Ich bin ja ganz plass!
00:01:38: Aber in der Tat, ich freu mich über Wandeltransformationen und Veränderungen zu sprechen weil ich glaube es gibt heute kein Unternehmen was sich damit nicht beschäftigen muss.
00:01:48: Und zum, ja ich sag mal Genuss und Freude aller Personaler dieser Welt wird damit Mitarbeiter, People and Culture wie man so im Englischen sagt ins Zentrum gesetzt weil man doch festgestellt hat dass leider Vermögenswerte und auch Maschinen diesen Wandel nicht ohne Mitarbeiter begleiten können.
00:02:09: Das braucht halt auch ein modernes Führen und da freue ich mich sehr mich heute mit dir darüber auszutauschen lieber Frank.
00:02:15: Ja es ist toll, dass du heute hier bist.
00:02:17: Lieber Ist da Menschen in der Tat das größte Asset, das wir haben?
00:02:22: und da steigen wir direkt mal mit der ersten Frage ein was genau macht eigentlich eine CHRO?
00:02:28: Ein Chief-Hume Resources Officer?
00:02:30: Wir befinden uns ja einem Mittelstandsunternehmen was in über forty sechs Ländern aktiv ist mit fast dreizehntausend Mitarbeitern.
00:02:38: Und dann hat man natürlich eine Kombination zwischen Welche Weichen stellen wir, die Organisation in die Zukunft zu bringen und mit dabei dazu entwickeln?
00:02:46: Um welche tagtäglichen Probleme und Herausforderungen begegnen uns eigentlich.
00:02:50: Und wie lösen wir das?
00:02:52: Also es ist eine sehr hohe Bandbreite an Tätigkeiten und Zuständigkeiten und alles dreht sich im Endeffekt um Menschen also im Grunde das was uns in den Unternehmen am meisten prägt und dass bei dir ja schon seit über zwanzig Jahren im Personalwesen wann hast du eigentlich für dich persönlich gemerkt Du gerne mit Menschen arbeiten möchtest.
00:03:12: Interessanterweise war das gar nicht mein Berufsziel, denn ich habe nach Abitur eine Banklehre gemacht und hab danach Steuern- und Finanzen studiert und dann internationales Management.
00:03:26: Und eigentlich war mein Ziel in die Unternehmensberatung zu gehen, international zu arbeiten und neue, sag' ich mal Businessmodelle und Märkte besser zu verstehen und zu gestalten.
00:03:37: Und in meinem ersten Job Fast Mobile Consumer Goods bei Procter & Gamble habe ich einen Job gemacht, HR und Finanz zusammen.
00:03:45: Das ging um wie rekrutieren wir die Führungskräfte der Zukunft aber von der Finanzseite?
00:03:51: Und bin gefragt worden ob ich weitermachen will in Finanz oder weitermachten will im Personal.
00:03:56: Und zu dieser Zeit haben die amerikanischen Unternehmen sich also festgestellt dass sie interne Unternehmensberater brauchen für Organisationsentwicklung Weil Sie gesagt haben, Veränderungen und Transformationen begleitet.
00:04:10: viele Unternehmen ist in einem großen Konzern tagtäglich.
00:04:14: Man kauft Unternehmen, man verkauft Unternehmen.
00:04:16: Man muss optimieren, rechstrukturieren.
00:04:18: Man muß neue Technologien einführen Und das kann man nicht nur mit einer externen Beratung begleiten sondern es braucht eigentlich interne Unternehmens- und Organisationsgestalter die das begleitigen.
00:04:29: Deswegen haben sie entschieden dass HR anders entwickelt wird.
00:04:33: Den Job fand ich einfach wahnsinnig spannend und bin hängen geblieben wo ich gestehen
00:04:36: Jetzt ist es ja eine Sache mit Menschen arbeiten zu wollen und du hast dich ja damals bewusst dazu entschieden, andere Sachen.
00:04:43: Ist es sicherlich das auch wirklich gut zu können?
00:04:46: Was würdest du sagen?
00:04:47: sind bei dir so die Eigenschaften Fähigkeiten, die du mitbringst, die dich vielleicht auch dazu prädestinieren um mit Menschen gutzuarbeiten?
00:04:55: Ja also wenn man heute in Unternehmen schaut brauchst du ne Kombination zwischen gutem Business- und Wirtschaftsverständnis Weil du nah mit Führungskräften und auch der oberen Ebene arbeitest zu Herausforderungen des Geschäftes.
00:05:11: Also musst KPIs und Themen einfach verstehen Und das kombinieren, ich sage mal vielleicht der ECO den du brauchst.
00:05:17: Ja?
00:05:18: Das musst du kombinierend mit dem ECO.
00:05:19: also es hat schon Daniel Gomen in den neunziger Jahren gesagt Du brauchst emotional Intelligenz und was heißt dass ein gesundes Gespür an Empathie zu verstehen Was Mitarbeiter bewegt was Mitarbeiter antreibt wie du auch Mitarbeiter entwickeln und verändern kannst aber gleichzeitig auch Fach- und Führungskräften bis auf die oberste Ebene Feedback zu geben.
00:05:42: Und ich finde, es ist nicht einfach.
00:05:44: Aber schon wichtig auch zu sagen dafür ist du nicht gut da musst du was ändern weil sonst sind die Geschäftsideen, die du so schön geplant hast werden nicht erfolgreich sein und das bedarf's auch.
00:05:56: also ich sage auch mal Mut auch Themen anzusprechen, die unangenehm sind
00:06:01: Also EQ und EQ sicherlich ein gutes Gesamtpaket.
00:06:05: dass man damit bringen muss hat ja bei dir besonders gut auch schon früh geklappt.
00:06:09: Du bist vergleichsweise früh In Verantwortung gekommen warst, mit sechsundzwanzig Jahren schon auch Personalleiterin bei Proctor und Gamble.
00:06:17: Wie bist du in diesen jungen Jahren mit dem Thema Verantwortung umgegangen?
00:06:23: Also in der Tat als ich dort angefangen habe musste es so sofort von Tag eins Führung immer nehmen.
00:06:29: also da hieß es immer lauflos gestalte übernimmt die Verantwortung und melde dich wenn du Hilfe brauchst.
00:06:35: ansonsten wenn nicht meldest läuft alles und Ergebnis ist was zählt.
00:06:40: Jetzt muss man natürlich dazu sagen, dass man das auch nicht alleine macht.
00:06:42: Sonst ist es ja auch wichtig zu erfahren mit wem gehe ich den Weg?
00:06:45: Welche Mitarbeiter haben welche Fähigkeiten?
00:06:48: Wie können wir bestimmte Ergebnisse
00:06:49: erreichen?".
00:06:50: Das Thema Verantwortung übernehmen war ehrlich gesagt kein Problem für mich.
00:06:53: Warum?
00:06:54: Ich muss sagen, was das an geht eine gute Jugend genossen.
00:06:57: die hat mich gut darauf vorbereitet.
00:06:59: meine Eltern haben schon mit vierzehn und auch mit fünfzehn gesagt trifft dann der Entscheidung alleine?
00:07:04: Wir sind da wenn etwas nicht klappt aber entscheid du selber Und von daher war das für mich auch am Anfang auch gar nicht so ein Problem.
00:07:13: Herausfahren ist immer zwischendrin, auch zu deinen Entscheidungen zu stehen und noch einzugestehen wenn du auf Fehler gemacht hast weil das läuft nicht alles immer glatt.
00:07:20: Jetzt ist ja Verantwortung in deinen beruflichen Stationen größer geworden hat sich verändert.
00:07:26: Gab es da auch mal Momente, in denen du Verantwortung als Last empfunden hast?
00:07:31: Inwiefern hat sich diese Verantwortung die du empfindest über die Jahre und deine Station hinweg verändert.
00:07:38: Also mein Mann hat immer so scherzhaft gesagt erster du machst ja einen Accelerator Assignment, jag das nächste.
00:07:44: was ist damit gemeint?
00:07:46: Kaum habe ich mich in einen Job eingefügt, so nach anderthalb oder zwei Jahren kamen.
00:07:50: Ach jetzt kannst du noch eine große Rolle machen!
00:07:52: Größere Verantwortung, Teil eines größeren Lead-Teams, grössere Region von Deutschland, Österreich und Schweiz über Westeuropa, Osteuropa über Europe Middle East Africa.
00:08:03: Und da hat man zwischendurch schon, dass man innehält und sagt Jetzt war ich doch gerade dabei die Früchte zu ernten und jetzt arbeite mich schon wieder ein neues Team neue Geschäftsmodelle ein.
00:08:13: Da muss es schon kurz innehalten weil das ist auch anstrengend Also weil der Verantwortungskreis wird größer, du beständig dabei neue Sachen zu lernen.
00:08:23: Und das ist auch schon eine Belastung wo man auch zwischendrin immer innehalten muss und überlegen muss.
00:08:29: passt für mich die Balance noch Zeit fürs Privatleben?
00:08:31: habe ich genug Energie während ich konstant dabei bin größere Verantwortung zu übernehmen und immer wieder Neues zu lernen.
00:08:38: es darf man nicht vergessen Das ist schon auch anstrengend ja man entwickelt sich weiter aber das kostet auch Energie.
00:08:43: Ich glaube meine größte Herausforderung war, als sie mich gefragt haben ob ich in den Vorstand von Willer Rönbach gehe.
00:08:49: Da komme ich sofort darauf zurück aber das ist schon sozusagen der Lage hier an der Einführung doch gar nicht so falsch.
00:08:58: also ich gesagt habe dieser große Gestaltungswille das ist ja schon auch dass du Wege konsequent weiter gehst und da auch gestalten möchtest auch teilweise außerhalb der Komfortzone.
00:09:11: Wenn ich mir deinen Lebenslauf so anschaue, dann muss ich sagen ist das ja auch sehr international geprägt.
00:09:18: Du hattest eben gesagt Internationales Management war ein Schwerpunkt im Studium.
00:09:23: du hast später auch international gearbeitet und verschiedene Länder verschiedener Regionen der Welt gesehen.
00:09:29: Wie hatte sich dieser internationale Aspekt geprägt?
00:09:33: Also ich finde es super faszinierend.
00:09:34: man muss ganz ehrlich sagen Ich habe glaube die ersten zwei Jahre in in Deutschland gearbeitet und in Deutschland gelebt, danach habe ich viele Jahre in Deutschland gelebt aber immer international gearbeitet.
00:09:44: Und was sich dabei faszinierend finde ist wenn die unterschiedlichen Kulturen aufeinander treffen auch unterschiedliche Herangehensweisen an Herausforderungen die du im Geschäft hast.
00:09:56: also Ich will jetzt nicht in Stereotypen verfallen, aber ich habe das schon selber erlebt die letzten zwanzig Jahre.
00:10:03: Wenn du mit deutschen Mitarbeitern zusammenarbeitest dann ist es ganz häufig dass du sprichst über den Plan wohin zu kommen und bevor du sagst also Michael du willst Du willst Geschäft in einem neuen Land machen oder du willst ein neues Geschäftsmodell ausprobieren.
00:10:18: Dann hast du häufig die Diskussion, lass uns mal genau überlegen wie wir das tun?
00:10:22: Was sind die Schritte dahin zu kommen?
00:10:24: und du weißt wenn die Schritten klar definiert sind und die Mitarbeiter sich eingekauft haben dann liefern sie ab.
00:10:30: Die Herausforderung ist diese Schritte zu planen brauchen einiges an Zeit Und ehrlich gesagt auf dem Weg wo du gehst ändern sich die ändern sich die Schritte noch einmal.
00:10:40: Du musst einfach irgendwann loslegen und wenn man jetzt da vergleicht zum Beispiel den Engländer nimmt, der ist halt extremst.
00:10:45: ja let's do that!
00:10:47: Die sind sehr inspirierend, sag ich mal manchmal verkaufen sie auch mal in Größe als es letztendlich ist.
00:10:52: aber du hast so ein inspirieren Moment wo du sagst okay wir laufen los und dann korrigieren war und so merkt man schon zwischentren stereotypen ohne das jetzt alles über einen Kampf zu scheren, die du schon in den Kulturen hast und dass im Zusammenspiel zu bringen das finde ich wahnsinnig faszinierend.
00:11:07: Also ein wichtiger Aspekt in deinem Leben kann man schon sagen, einer der auch bei so einem international agierenden Unternehmen wie Wille Reun Boch eine große Rolle spielt.
00:11:17: Weil ich hätte mit Blick auf deinen Lebenslauf ja auch sagen können das ist im Grunde ne sehr gute Grundlage für eine internationale Karriere.
00:11:25: deswegen will ich da an der Stelle doch nochmal nachfragen.
00:11:27: Gab es dabei dir keine andere Möglichkeit oder bist du als Überzeugungstäterin ins Saarland gekommen?
00:11:34: Also meine Eltern sind ja beide Saarländer Und ich bin in Saarland dann groß geworden, in Holzweißer Brücken.
00:11:40: Und ehrlich gesagt habe ich vor zwanzig Jahren gesagt, ich verlasse dieses wunderbare Saarlands und gehe in die große Welt!
00:11:47: So jetzt bin ich wieder hier.
00:11:49: Jetzt hab' ich ja... Ich hab' jetzt mal die Große Welt, ich bin ja viel gereist und sowas erlebt.
00:11:53: In achtzehn jahrenamerikanische Konzerne.
00:11:56: Das hat mich weitergebracht, da habe ich viel gelernt auch extremst heraus gefordert.
00:12:01: aber irgendwann habe ich mir auch gesagt Das ist alles Gute und Schöne, aber ich würde jetzt gerne wirklich wieder zurück in die Heimat.
00:12:11: Und auch im deutschen Mittelstand wenn ein internationaler Konzern ist und einfach das mehr gestalten.
00:12:17: Das fand ich einfach sehr spannend!
00:12:19: Aus dem Grund war es eine bewusste Entscheidung nicht den Job in New York anzunehmen in der Pharmacie sondern in die Region zurückzukommen.
00:12:27: Jetzt, nachdem du schon jetzt wieder einige Jahre hier in der Region bist.
00:12:31: Was würdest du sagen?
00:12:32: Was bietet Mettlach und was bietet dir das Saarland, dass die große weite Welt so nicht bieten kann?
00:12:37: Ich finde es einfach ein super Sympathies kleines Völkchen!
00:12:42: Also ich habe früher schon immer, das war schon bei meiner Oma so ist egal wer kommt du teilst auch dein letztes Semmel und die letzte Wiener.
00:12:51: Das ist so ja.
00:12:53: also selbst wenn im Kühlschrank nichts mehr ist es geht da drum Du bist zusammen, du hast Geselligkeit zusammen Und es geht gar nicht um Konkurrenz Ellenbogen Wer macht welche Karriere wo sondern Es geht um dich als Person und die Gemeinschaft Und da sind sehr schnell Türen und Touren offen.
00:13:09: Und hast du mal das Herz gewonnen, bist total der Familie?
00:13:12: Das finde ich einfach hier in der Region wahnsinnig schön!
00:13:15: Ich meine die Region selber hat super viel zu bieten.
00:13:18: Jetzt hast du gerade eben einen Stichwort genannt Heimat.
00:13:21: Du bist ja als Kind früh ins Saarland gekommen bis aufgewachsen.
00:13:27: Da hat man natürlich eine Art Heimatgefühl, einen Bezug zur Region.
00:13:31: Aber hat sich in den letzten fast sechs Jahren, in denen du ja in dieser exponierten Funktion jetzt im Saarland arbeitest, tatsächlich das was du als Heimat empfindest?
00:13:40: Als Bezug zu Regionen nochmal verändert?
00:13:44: Ich weiß nicht ob ich jetzt noch sage was du gerne hören würdest aber Heimat für mich ist Familie und Freunde also natürlich als erstes mein Mann Und da natürlich in der Nähe zu sein.
00:13:56: Jetzt leben meine Eltern hier in der nähe und meinen Mann nicht so weit weg, aber das ist schon im Sinne verändert.
00:14:02: ich glaube es immer wichtig egal welche großen Jobs man macht dass nicht zu vergessen weil das ist essentiell das ist ein Wert den es gibt und manchmal wenn man so viele Stunden arbeitet vernachlässigt man das.
00:14:18: sich in einer Region wohl zu fühlen und auch mit dem Umfeld wohlzufühlen, das ist für mich Heimat.
00:14:23: Und das ist im Saarland hier so.
00:14:25: Das kann ich so sagen.
00:14:26: Also es kann ich sehr gut nachvollziehen.
00:14:28: also auch für mich ist Heimat jetzt nicht unbedingt nur ein physischer Ort sondern eher auch ein wie du es gesagt hast eine Art Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gemeinschaft ja und auch einen Umfeld indem man sich wohlfühlt und dass man auch mit Blick auf die Zukunft gestalten möchte.
00:14:44: Was mich noch interessieren würde, du bist ja in so ein Unternehmen eingestiegen.
00:14:50: War eigentlich bei deinem Einstieg damals schon klar, dass du mal Vorständen wirst?
00:14:57: War das etwas, das du schon immer erreichen wolltest und Karriereziel?
00:15:01: Das lange schon mit dir abgesprochen war?
00:15:03: oder hast dich am Ende doch überrascht?
00:15:05: wie war es ganz genau?
00:15:06: also war das jemals mein Ziel?
00:15:09: nein War das das Versprechen, als ich unternehmen kann?
00:15:13: Nein.
00:15:15: Da war Personalleiterin weltweit und war ich komplett überrascht, als mir das mitgeteilt worden ist dass der Aufsichtsrat und die Familie sich das vorstellen können.
00:15:28: Ich sag mal so mein ehemaliger CEO hat mich kurz etwas darauf vorbereitet.
00:15:32: hätte ich das jemals gedacht?
00:15:33: nein warum nicht?
00:15:35: du hast ja in der Einführung gesagt, dass ich sehr bodenständig bin.
00:15:37: es versuche ich mir auch immer zu bewahren Und als ich die Banklehre fertig hatte, wollte ich eigentlich in der Bank arbeiten.
00:15:44: Der Grund warum ich studieren gegangen bin war weil sie mich ein Korsett zwängen wollten wie du dich weiterentwickelst welchen Weg du gehst und da war ich schon immer rebellisch unterwegs und habe gesagt Ich möchte das schon selber gestalten und mitbestimmen und auch selber verantworten.
00:16:00: Dann war ich sechs Monate im Studium und dann war mir das so theoretisch und nicht pragmatisch und erzielt Ergebnisse dass sich abbrechen wollte und habe gesagt, ich gehe wieder arbeiten.
00:16:12: Ich muss was erreichen, muss Ergebnisse erzielen mit dem Team gemeinsam ein Geschäft voranbringen als Bücher zu
00:16:17: wälsen.".
00:16:18: Und dann habe ich aber doch erkannt das hat schon Vorteile und hab mich da durchgekämpft.
00:16:21: Das war auch viel besser, als ich gedacht habe.
00:16:24: Danach kam das eine zum anderen.
00:16:26: Ich glaube, was es mein ganze Zeit begleitet hat – und dann komme ich gleich nochmal auf die Vorstandsrolle – war wirklich der
00:16:33: Mut
00:16:35: neue Sachen ausprobieren?
00:16:36: Und auch zu springen.
00:16:38: Auch wenn du nicht weißt, ob es funktioniert oder nicht und auch mal hinzufallen aber dann aufzustehen um weiterzumachen... ...und auch zu sagen ich habe keine Sorge oder keine Angst Verantwortung zu übernehmen.
00:16:49: Ich stelle mich dieser Verantwortung und immer erst sagt zu wissen Du wirst das nie alleine schaffen Es geht nur mit einem Team!
00:16:57: Es geht Nur so!
00:16:58: Du kannst nur so erfolgreich sein.
00:16:59: da glaube ich übrigens ganz fest rein egal auf welcher Ebene.
00:17:02: Und als sie mir den Vorstandsjob angeboten haben, habe ich mich sehr wertgeschätzt gefühlt.
00:17:06: Weil das war ja das erste Mal nach dem Falle zweieinhalbfünfundsech Jahren, dass der Vorstand erweitert wurde um digital und ich sage people and culture.
00:17:15: In der Regel werden Vorständen nicht erweitern sondern Vorstellen werden kleiner gemacht.
00:17:19: Das waren bewusstes Entscheidungen der Familie und auch des Aufziehsrates ist, dass diese Fähigkeiten einfach wichtig sind, um unser Unternehmen im Wochenende in die Zukunft zu führen also weiterzuwandeln.
00:17:32: Jetzt würde ich an der Stelle mal gerne kurz einhaken, weil du hast ja gesagt mit dir wurde sozusagen die Position der Personalleitung erstmals im Vorstand verankert.
00:17:43: Bist du da auch stolz darauf dass du vielleicht auch mit deiner Art Arbeit in den Jahren davor auch ein gutes Stück dazu beigetragen hast, dass das passiert ist und es damit auch die Bedeutung von human resources oder is er am liebsten resourceful humans dann auch mit dieser Vorstandsposition nochmal deutlich unterschrechen wurde.
00:18:03: Absurd ja also das Unternehmen ist sehr Fakten und Zahlen basiert also sehr stark auf financial KPIs und parallel kreativ Design und Innovation.
00:18:14: Das Element People und Mitarbeiter Entwicklung hat unterschiedliche Phasen in der Geschichte von Willa Romboch durchgemacht.
00:18:21: Die Mitbestimmung um Mitarbeiter einzubeziehen war sehr früh schon ein Thema, aber zum Beispiel wenn du heute schaust das Thema Personalentwicklung also Fähigkeiten auszubauen von Mitarbeitern auch rotieren zu lassen in Jobs war bei uns nicht standard als ich vor fünf Jahren kam da war die durchschnittliche Betriebswirtschaft ist immer noch zwanzig Jahre.
00:18:44: Die durchschnittliche Zugehörigkeit in einem Job war mehr als zehn Jahre.
00:18:48: Das heißt, du hast sehr viel Fachexpertise aber die Mitarbeiter rotieren auch nicht so viele im Unternehmen und da hat schon auch sage ich mal das Unternehmen erkannt.
00:18:58: wir müssen Mitarbeiterentwicklung und Befähigen dieses lebenslange Lernen anders strategisch aufsetzen um Das Unternehmen weiter zu transformieren, weil es erneuert sich ja seit vielen Jahrzehnten.
00:19:11: Und das fand ich natürlich spannend, dass ich aufgrund meiner Ergebnisse und vielleicht auch der Art und Weise sie dann gesagt haben um mit der Esther Jeele klappt das vielleicht?
00:19:20: Ja große Klasse finde ich ganz toll wird gerne nochmal auf den Moment zurückgekommen in dem du gefragt wurdest ob du dir das vorstellen kannst.
00:19:30: Du sagtest eben der ehemalige Vorstandsvorsitzende hätte dich kurz vorgewarnt.
00:19:36: Ist das so wie bei einem Heiratsantrag?
00:19:38: Ich sage dann sofort ja, ja.
00:19:40: Oder sagst du ich muss mir das noch mal zu Hause überlegen nochmal eine Woche Bedenkzeit?
00:19:46: Wie ist es ganz konkret gelaufen?
00:19:49: Ja also ich sage mal der Aufsichtsratsvorsitzende und der Vorstandsvorsetzende führen mit dir erste Gespräche dass das Überlegungen sind.
00:20:00: letztendlich gibt's da einen Moment wo das im Aufsichtrad entschieden wird und dann wird es dir mitgeteilt Ja, dazwischen liegt etwas Zeit.
00:20:08: Kann auch genauso gut sein dass der Aufsichtsrat anders entscheidet.
00:20:11: also muss auch damit rechnen das die Option gar nicht da ist.
00:20:15: und als es das erste mal mit mir diskutiert worden ist glaube ich haben der Vorstandsvorsitzung auch der aufsichtsrad gedacht klar die sagt sofort ja ich mein wie ist noch Anfang fützig logisch Und ich glaube, sie war ein ziemlich überrechter.
00:20:29: Ich gesagt habe so, ich bin nicht sicher.
00:20:33: Weil natürlich ist das eine große Ehre.
00:20:35: Also absolut und ich hab mich auch sehr gewertscht jetzt gefühlt.
00:20:37: Aber man da also warum habe ich nicht sofort ja gesagt?
00:20:40: Weil das ist eine riesengroße Verantwortung.
00:20:44: Also nicht, dass ich vor Verantwortung zurückscheue, aber es wars anderes ob du einen Team und eine Abteilung führst oder die Zukunft eines Konzerns gestellt ist der zweihundertsebzig Jahre existiert Ja.
00:20:58: Und da musste ich doch mal kurz wirklich drüber nachdenken, weil wenn ich sage einem inn, dann bin ich das auch mit Herz und Verstand und allem und aller Energie.
00:21:09: Und vielleicht auch eine Anekdote am Rande – Ich bin nach Hause gegangen und man darf ja mit keinem darüber reden!
00:21:14: Das ist ja super vertraulich.
00:21:18: Und ich habe also eigentlich nur mit zwei Leuten, also mit drei Leuten reden können.
00:21:21: einmal mein Mann Und der, ohne dass jetzt mir irgendjemand böse wird hat gesagt, typisch Mann na klar machst du das?
00:21:29: Ja.
00:21:30: Ich war so okay alles klar bin ich überrascht?
00:21:32: nein und dann habe ich mit meinen Eltern geredet Und mein Vater war natürlich komplett stolz.
00:21:39: Ich meine, weil jeder Saarländer kennt Willa Röhm-Boch und die Tochter im Vorstand von Willa-Röhm Boch.
00:21:45: Also der war so bewältigt dass ich mit ihm gar nicht wirklich darüber reden konnte.
00:21:48: Der war einfach nur... also er war schon dabei wie sie den Karten zu drucken in meinem Kopf, ja?
00:21:53: Vater
00:21:54: von!
00:21:55: Genau,
00:21:55: Vater von, ja.
00:21:58: Und dann dachte ich so okay, meine Mutter, ne?
00:22:00: Meine Mutter ist Künstlerin Der ist sowas von egal, was ich tue.
00:22:04: Was verdiene das?
00:22:05: der ganze Galte?
00:22:06: geht es nur darum geht's mir gut.
00:22:08: Und als er die sagt bist du eigentlich verrückt Du arbeitest jetzt schon viel.
00:22:11: Du musst noch mehr arbeiten.
00:22:13: Machs nicht und dann gucke ich dir an und war vorbereitet.
00:22:16: Ich habe wenigstens eine Person die jetzt sagt du machst nicht.
00:22:18: meine Mutter sagt Du hast immer Du hast seit fünfzehn Jahren in globalen Leadership-Teams mit Präsidenten und Co.
00:22:27: Und du hast immer gesagt, dass man das besser machen könnte.
00:22:31: Wie schältst du den Mitarbeiter im Vordergrund?
00:22:33: Wie kannst du das gestalten?
00:22:34: Und jetzt kannst du umso mehr gestalten!
00:22:37: Du hast keine Angst Verantwortung zu übernehmen.
00:22:40: Also Esther, du musst das tun.
00:22:42: Dann habe ich das eigentlich recht.
00:22:44: Aber man ist natürlich auch dann in der Pull Position, gell?
00:22:47: Also kennst du es nicht mehr woanders hinschieben.
00:22:49: Du musst dann selber Sachen sagen, wo du sagst, das hab' ich gut gemacht, hab' Ich nicht gutgemacht!
00:22:52: Das hat viel Verantwortungsübernahme in sich.
00:22:55: Du machst es ja schon jetzt auch einige Zeit.
00:22:58: und mit dieser Erfahrung im Rücken wie ist es eigentlich für dich ein Familienunternehmen zu arbeiten?
00:23:06: Ja, ich will wirklich sagen überaus beeindruckende Firmengeschichte hat.
00:23:09: Spürst du dann großes Gewicht auf deinen Schultern oder ist da mehr der Stolz im Vordergrund?
00:23:14: Dass Du diese Geschichte auch ein Stück weit weiter schreiben darfst!
00:23:18: Ja also erstens Ich habe diese Entscheidung bisher nie bereut Auch wenn manchmal der Weg steinig ist.
00:23:24: ja das läuft nicht immer alles ganz einfach.
00:23:27: und ja Da ist echt viel stolz dabei dass Du diese geschichte fortschreiben kannst.
00:23:31: neunte generationen Willeron Bochfamilie viel Innovation, viele bewegte Themen.
00:23:39: Was mir ganz wichtig ist, dass man das Vertrauen der Familie und auch das Aufsichtsrat hat.
00:23:44: Das ist für mich eine ganz wichtige Basis weil es gibt ziemlich viel Unsicherheit die Märkte sind unsicher
00:23:51: etc.,
00:23:51: du kannst nicht genau vorausplanen und von daher ist das ein wichtiges Element für mich.
00:23:56: und ich meine wir haben einfach... Ich liebe schöne Produkte, ne?
00:23:59: Ich liebe schönes Design!
00:24:02: Und es mir geht so jeden Tag das Herz auf, aus zwei Gründen.
00:24:05: Super leidenschaftliche Mitarbeiter, wo wir noch so viel Potenzial haben was wir heben können und zweitens einfach tolle Produkte.
00:24:12: Darf ich jetzt auf die Produkte eingehen, die ich dir mitgebracht habe oder später erst?
00:24:16: Um das allen Zuhörerinnen und Zuhöhrern dann auch nochmal bildhaft zu zeigen werden wir natürlich die Fotos auch in den Show Notes verlinken.
00:24:26: aber ich muss wirklich sagen Ich selbst bin total beeindruckt von der großen Strahlkraft, die von Willereuen Boch.
00:24:32: Das spürt man an vielen Orten, das spürte man insbesondere auch in der neuen Willereuen-Bochwelt.
00:24:38: Einer kann wirklich sagen wirklich außergewöhnlichen Ausstellungen direkt am Firmen sitzt.
00:24:43: Der alten Abteil in Mettlach übrigens auch ein tolles Ausflugsziel.
00:24:47: Das sollte man unbedingt mal gesehen haben.
00:24:50: so aber vor allem spürtt man dort auch den Geist der Geschichte mit Ängsten Verbindungen, zu allem was in der Welt Rang und Namen hat.
00:24:59: Zu Königshäusern, Päpsten... Auch auf der Titanic gab es natürlich die sogenannte Mettlacher Platte von V&B Und das ja im Grunde bis heute ungebrochen.
00:25:07: Ich selbst war zum Beispiel im letzten Jahr in Kasachstan, in Zentralasien habe ich total gefreut.
00:25:12: Willeroin Boch Produkte überall in den Läden zu sehen ist dort präsent ein Inbegriff für Qualitätskaramek.
00:25:20: Ich glaube man kann eine so traditionsbehaftete Marke auch nur erfolgreich in die Zukunft führen, wenn man auch innovationsfähig bleibt.
00:25:30: Und wenn das jetzt keine Vorlage für die Vorstellung der Produkte ist?
00:25:34: Ja weil ich finde manchmal sind das ja so platitünengeil.
00:25:37: aber ich finde und also so eines meiner Werte ist ja so offen und ehrlich.
00:25:43: Ich würde jetzt nicht... Also ich muss das mit Herzblut machen und offen und ehrlich.
00:25:46: und deswegen dachte ich, ich musste wirklich diese beiden Produkte mitbringen, weil es sind derzeit Weil wir machen ja ganz viel.
00:25:53: Derzeit meine Lieblingsprodukte, weil die das so schön darstellen!
00:25:56: Was hast du mir denn mitgebracht?
00:25:57: Ich habe dir die Lappetit Bull mitgebracht im Design Memphis auf den Fotos sieht man auch verschiedene Farben, Orangen und Altrosa schwarz-weiß gestreift Und warum haben ich dir die mitgepracht?
00:26:09: Helen von Boch hat in den siebziger Jahren die erste Designt Und das finde ich einfach wahnsinnig faszinierend.
00:26:16: Wenn man jetzt auf bestimmten Online-Portalen sich das anschaut, ist die mehrere Tausend Euro wert und die gibt es damals in den klassischen Retrofarben also dunkles rot braun orange grün viel größer.
00:26:28: aber der Gedanke war du hast für zwei Personen... Also du kannst für zwei Menschen den Tisch decken Ja und gleichzeitig hast du ein schönes Design Objekt, was du im Regal stellen kannst.
00:26:38: Sieht auf jedem Sideboard sehr gut aus!
00:26:40: Und wir haben das neue aufgegriffen mit neuen Designs belebt.
00:26:45: Wir haben jetzt auch eine ganze Serie.
00:26:47: Das ist jetzt das kleine Format für Snacking oder für den Espresso.
00:26:52: Ich finde daran unglaublich schön.
00:26:53: man sieht Innovationen und wie Innovationen weiterentwickelt worden sind und gleichzeitig dieses einfach wunderbare Design dazu.
00:27:01: Kleiner Funfack am Rande... Wer die Serie Emily in Paris kennt, kennst du?
00:27:04: Nein.
00:27:06: Ich wette sie mir jetzt natürlich ansehen!
00:27:08: Deine Töchter oder?
00:27:11: Dort war ich sogar in der Serie zu sehen und mein Emily in Paris steht wirklich für schickes französisch Design tolle Mode.
00:27:18: also ich finde das spiegelt es auch wieder.
00:27:20: Also
00:27:21: Glückwunsch.
00:27:22: tolles Produkt tolles Design und dann natürlich auch von der Familie selbst auch entwickelt und kreiert.
00:27:27: Absolut.
00:27:28: Und wenn man jetzt rüber springt, weil jetzt sagen immer alle ja auf dem Tisch und so.
00:27:32: Deining und Lifestyle habt ihr viele schöne Sachen!
00:27:34: Aber ich gestalte gerade mein Badezimmer neu... ...und wenn man hier links rüberspringt siehst du halt ein Handwaschbecken von Willa Räum-Boch und das ist aus der Kollektion Finjen.
00:27:45: Was finde ich daran so schön?
00:27:47: Auch wieder ganz tolle Innovationen, weil die Titanzerrahmen was wir an Material verwenden hat eine ganz präzise Formsprache, wenn man sich das anschaut und kann eine extrem stunde Wandstärke beim Waschbecken machen.
00:28:02: Das meint man ist es so einfach.
00:28:04: Und das halt aus, ich sage mal Keramik.
00:28:07: Das finde ich einfach faszinierend, sodass du gleich selbst im kleinen Bart ein Designobjekt hast – ich kann's gar nicht anders sagen!
00:28:14: Und das sind meine zwei Lieblingssachen.
00:28:16: Übrigens habe ich beides zu Hause.
00:28:18: ...
00:28:19: ist eine Verbindung zwischen Design und Funktionalität.
00:28:23: So wie ich das beobachte, ist auch der Wettbewerb international sehr sehr eng, sehr hoch... ...und man kann sich nur behaupten wenn man da auch innovationsfähig bleibt.
00:28:35: Was will ich mir aber davor stellen können?
00:28:37: Auf der einen Seite diese lange Historie, ... ... zweihundert achtundseitig Jahre auf der anderen Seite ... ... Überführung immer wieder in die moderne.
00:28:45: Ist es nicht so weil ein Spannungsfeld das gut ... ausbalanciert werden muss.
00:28:51: Also fällt es euch schwer?
00:28:53: Fällt der Familie vielleicht auch schwer, die ja bis heute auch die Stimmrechte halten sich auch mal von Altem und lieb gewonnenem zu trennen von Dingen, die vielleicht früher erfolgreich waren aber die vielleicht so nicht zukunftsfähig sind.
00:29:04: also in der Tat ist das ein Spannungsfeld.
00:29:07: habe ich würde sagen dass hat das Unternehmen Jahrzehnte immer gut gemeistert.
00:29:12: warum glaube tradition ist einfach ein wichtiges Fundament Und das auch zu haben und zu bewahren, aber gleichzeitig baust du darauf immer weiter.
00:29:22: Das finde ich das Schöne daran und deswegen über die ganzen Jahrzehnte haben wir immer kontinuierlich verbessert, optimiert, Innovationen getrieben.
00:29:31: also wenn man vorher schon dran denkt also Nicola Villarrois und François Boch in Also mutig in der Zeit und wenn man sich auch anschaut, vorher war das Bad komplett fließe.
00:29:45: Aber auch dort hast du mit Designern wie Kulani überlegt Wie kannst du das in die Zukunft gestalten?
00:29:50: Und hast auch sage ich mal Hygienembad demokratisiert.
00:29:54: Wenn man heute schauen haben wir Das Spannungsfeld wenn ich jetzt auf Mitarbeiter gehe dass Du sehr viel Erfahrung im Unternehmen hast Mitarbeiter, die im Durchschnitt zwanzig Jahre in der Firma sind.
00:30:06: Wir feiern jedes Jahr auf dem Zwanzig-Fürzig-Führzigjähriges Dienstjubiläum sogar fünftigjähriges Dienstribuläum.
00:30:13: Viele haben die zweite oder dritte Generationen in der Firmah oder mindestens ein zwei Familienmitglieder arbeiten bei uns und da ist es immer wichtig zu sagen wie erhalte ich dieses Fachwissen?
00:30:25: was das?
00:30:26: Weil gerade in der Karamek das sind organische Materialien.
00:30:29: Das kannst du nicht eins zu eins immer übersetzen.
00:30:32: Wie transferiere ich dieses Wissen?
00:30:35: Das ist das heraus von der auf die nächste Generation, auf mehrere Köpfe.
00:30:39: und wie nutze ich auch Artificial Intelligence um uns bei so Themen zu helfen.
00:30:44: Da ist aber die Familie wirklich offen.
00:30:47: also das kann ich nicht anders sagen.
00:30:48: man hat zwischendrin mal Diskussionen aber die ist allgemein offen das zu verändern weil da es über Jahrzehnte dazugehört hat dass man sich verändert
00:30:57: Gerade eben nochmal die Menschen angesprochen, die auch den Kern des Unternehmens ausmachen und da habt ihr halt besonders viele, die sehr lange im Unternehmen bleiben.
00:31:05: Du hast gerade gesagt im Durchschnitt so rund zwanzig Jahre und das zum Teil über mehrere Generationen.
00:31:11: wie schafft man das?
00:31:13: So hohe Klebeeffekte in so hohem Mitarbeiter Bindung zu entfallen.
00:31:17: Ehrlich gesagt zwischendrin frage ich mich das wirklich auch weil wir auch nicht immer alles richtig machen, das muss man auch dazu sagen.
00:31:24: Du merkst aber bei unseren Mitarbeitern dass die so ein Herzblut für diese Firma haben und auch für die Produkte.
00:31:34: Das ist zum Beispiel was?
00:31:36: Was wir ganz wichtig bewahren müssen!
00:31:38: Und auch Wertschätzen, weil es wirklich so ein Asset ist.
00:31:41: Also das ist Teil unserer DNA Und deswegen, selbst wenn es manchmal schwierig ist oder du zum Beispiel als Führungskraft auch was echt nicht gut machst.
00:31:49: Also ich sag' nicht immer dass sie's immer verzeihen das soll jetzt auch kein Grund sein aber die geben dich so schnell auf weil ihnen einfach dieser Heimat will er räumen.
00:31:58: Boah und diese Heimat der Produkte... Das is einfach den wahnsinnig viel Wert!
00:32:03: Ja das sind die Mitarbeitenden, die jetzt schon im Unternehmen sind.
00:32:06: Das heißt auch in der Anwerbung von geeignetem Personal muss man sich so ein bisschen verändern mit der Zeit gehen modern sein unterschiedliche Generationen auch ansprechen eine Verbindung aufbauen.
00:32:20: Wenn sich dann das Personal, dass man idealerweise ja auch im Unternehmen haben möchte, dazu entscheidet zu mir zukommen.
00:32:26: Dann muss ich ja auch mit diesen Menschen umgehen.
00:32:30: vielleicht auch ein bisschen anders Frage was ändert sich in einem passenden Führungsstil über die Zeit?
00:32:39: Wahnsinnig wichtig!
00:32:40: Ich sage immer zu unseren Führungskräften heute Musst du modern führen?
00:32:45: Das ist gar keine Frage mehr.
00:32:46: Früher konntest du das, dann hast dich differenziert aber heute ist es essentiell um Mitarbeiter zu gewinnen und auch zu
00:32:52: halten.".
00:32:52: Und ich habe vor zwei Jahren spannende Artikel gelesen weil ich zitiere sage ich auch von wem's ist ja und zwar hat BCG einen ganz interessanten Artikel veröffentlicht zu modernem Führen und ich finde die haben das in drei Worten super zusammengefasst was es bedarf als heutige Führungskraft erfolgreich zu sein und zwar Bedarfs Head Hart and Hens.
00:33:12: Und was haben Sie damit gemeint?
00:33:13: Natürlich, sag ich mal, musst du entsprechend smart, strategisch etc.
00:33:17: sein also entsprechend IQ haben, sage ich mal so.
00:33:21: Hart!
00:33:21: Du musst die Mitarbeiter führen motivieren und befähigen und damit auch Themen delegieren.
00:33:29: Das dritte ist Hens das mag ich am allerliebsten.
00:33:32: Führe nicht aus dem Elfenbein-Turm sondern du musst verstehen was los ist Ampult sein, um wirklich deine Operationalisierung der Strategie auch erfolgreich zu implementieren.
00:33:45: Und ich fand die drei Punkte fassen das sehr gut zusammen.
00:33:49: Jetzt ist es natürlich alles nachvollziehbar und klingt genau passend aber setzt ihr das alle schon eins zu eins oben?
00:33:56: Hast du genau diese Führungskräfte im Unternehmen, die das heute genauso machen?
00:34:00: Also du weißt ja, wenn man über Tradition trifft, Moderne spricht und Mitarbeiter im Durchschnitt zwanzig Jahre dabei sind.
00:34:06: Dann haben wir das heute noch nicht komplett weil wir haben auch Führungskräfte.
00:34:10: die sind über eine Fachlaufbahn in eine Führungskräftelaufbahn gewandert.
00:34:15: Und in der Vergangenheit war Fachkompetenz wesentlich wichtiger als Leadership Kompetenz.
00:34:21: Und auch da sind wir in einem Wandel.
00:34:23: deswegen ist dieses Mitarbeiter befähigen so wahnsinnig wichtig.
00:34:27: also zusammengefasst Wir arbeiten daran.
00:34:31: Ich möchte mit dir gerne noch über ein ganz prägendes Thema sprechen, ihr habt zwanzig dreiundzwanzig die welkische Firma ideal Standard übernommen.
00:34:39: Mit einem Volumen von rund sechshundert Millionen Euro nicht nur die größte Transaktion der Firmengeschichte sondern auch eine die ja auch verschiedene Dimensionen neu sortiert hat.
00:34:50: Ihr habt euch ja mit Blick auf Umsatz auf Mitarbeiterzahlen nahezu verdoppelt.
00:34:55: Wie integriert man ein Unternehmen dieser Größenordnung über Länder, über Standorte hinweg so dass aus den beiden Organisationen so ein gemeinsames Wir entstehen kann?
00:35:05: Weil Integration heißt ja jetzt nicht nur das man unterstützende Funktionen bündelt, Shared Services effizient aufstellt sondern am Ende sind ja immer Menschen beteiligt.
00:35:15: Menschen die neu hinzugekommen sind, die man auch in die Kultur integrieren muss.
00:35:20: und ich Selbst habt es in vielen ähnlich gelagerten Projekten erlebt, das ist eine Mammutaufgabe.
00:35:27: Wie schafft man es?
00:35:29: die Mitarbeitenden eine Verbindung zum Unternehmen spüren.
00:35:32: Das geht, wir hatten eben über V&B-Welt gesprochen in Mettlach einfacher.
00:35:37: da habe ich auch in meinen Gesprächen mit euren Mitarbeitende ganz, ganz hohe Identität zum Unternehmen festgestellt.
00:35:44: aber wie sieht es bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus?
00:35:47: Die vielleicht ganz weit weg sind von Mettlag, der Eigentümerfamilie zum Beispiel bei den asiatischen Mitarbeitend?
00:35:54: gibt's da gemeinsame Werte?
00:35:56: oder stellt man sich das alles zu romantisch vor und es zählen ganz andere Aspekte?
00:36:00: Das stimmt.
00:36:01: Also wenn man von einem Kulturelement kommt, kannst du natürlich so Hilfestellungen machen.
00:36:05: ja also wir haben am Anfang eine Umfrage gemacht um ein bisschen einzukränzen wo sind die kulturen gleich?
00:36:11: wo sind in der Kultur unterschiedlich?
00:36:13: um auch zu wissen welche Schwerpunkte macht man und haben wirklich alle Führungskräfte befragt und auf der Basis oder auch Maßnahmen ergriffen?
00:36:21: was wir auch früh gemacht haben ist dass wir gesagt haben kritische Führungskräfte, also die in größeren Rollen sitzen.
00:36:27: Zum Beispiel Länderverantwortliche von Idealstandard, die auch in unsere Zentrale zu bringen, dass man lieber als Botschafter nutzen kann wenn sie zurück in ihr Heimatland gehen davon zu berichten.
00:36:40: Ja, man braucht Multiplikatoren, die klar auch dann eine gewisse Art von Bindung zu Willereuen Boch spüren deswegen einladen hierhin.
00:36:53: Aber auf der anderen Seite habt ihr ja weiterhin zwei Marken.
00:36:56: Also Ideal Standard existiert ja weiterhin und die sollen ja auch ihre Identität zur Marke Ideal-Standard nicht verlieren, das stelle ich mir nicht ganz so einfach vor!
00:37:06: Ja also in der Tat wir haben im Praktik dann die Stärken der einzelnen Marken, die Willer-Rohren-Boch-Marke und Ideal Standartmarke und parallel den Konzern Willer Rohrmboch.
00:37:16: Wir haben hier einige Gemeinsamkeiten, das ist ja hilfreich zum Beispiel.
00:37:19: Weil auch die Durchschnittbetriebsfähigkeit bei Ideal Standard ist mehr als zwanzig Jahre.
00:37:24: Also auch das Thema die Leidenschaft zum Produkt, die Leitenschaft zum Unternehmen sehr funktionales Design aber auch Qualität und Innovation sind auch ideal standard Eigen.
00:37:35: also da hat man natürlich Elemente auf die man gemeinsam aufbauen kann Was man dann halt, es gibt schon Themen die sich unterscheiden.
00:37:42: Also dadurch dass wir ein Familienunternehmen sind und seit vielen vielen Jahrzehnten bestehen haben eine sehr starke Mittel- und Langfristplanung.
00:37:50: Und ideal Standard war Private Equity getrieben und war sehr stark.
00:37:53: kurzfristig ad hoc trifft jetzt ne Entscheidung, die dir zum Profit hilft.
00:37:57: Und da muss man schon, sag ich mal.
00:37:59: Da haben wir ja früh gesagt was sind unsere gemeinsamen Werte und Prinzipien um da auch eine gemeinsame Basis zu schaffen?
00:38:06: Und das immer wieder im Dialog- und Austausch.
00:38:08: also werden unter die Forenführungskräfte sage ich Mal Talente und Co.
00:38:12: wo wir immer wieder gemeinsam auch den Dialog persönlich geführt haben um das zu vertiefen weil man braucht Man muss kalibrieren dass man gemeinsames Verständnis hat.
00:38:20: Wo wollen wir denn hin?
00:38:21: mit
00:38:22: dieser Ausrichtung ist ja Integration ein langer Weg, auch nicht immer eine ganz gerade Linie.
00:38:27: Sondern da geht es mal auf und mal ab aber am Ende muss die Tendenz stimmen.
00:38:31: woran merkst du im Alltag dass ihr der Fortschritte macht und zusammenwachst?
00:38:36: Ja also du merkst das natürlich an ganz kleinen Themen.
00:38:39: Also noch vor einem anderthalb Jahren haben wir über Willa Romboch und Ideals Standard gesprochen oder die Mitarbeiter von Ideals Standard Und heute sagst du halt, wir sind alle wohl im Boch.
00:38:50: Also merkst du schon?
00:38:51: Du redest wenn du über Italstandard drehst über die Marke aber du merkst nicht ein ihr und wir in der Kommunikation zum Beispiel.
00:38:59: Du merkst selbst dass die Teams die haben ja sehr früh zusammengelegt Die Herausforderung ist wenn du teams frühzeitig zusammen legst das sie erstmal mit sich beschäftigt sind Und eigentlich gleichzeitig integrieren müssen, Geschäft machen müssen etc.
00:39:11: Aber dadurch hast du jetzt natürlich auch schon so ein Team zusammen halt als Gesamteam egal wer woher kommt und das merkst du schon dass das viel besser zusammen gewachsen ist und so ein Wir-Gefühl auch mit entstanden ist.
00:39:24: Ihr habt euch ja mit der Übernahme bei den Mitarbeiterzahlen etwa verdoppelt seit ihr zwei rund dreizehntausend.
00:39:32: was hat sich denn mit der übernahme von Ideal Standard für dich als Personalvorständin ganz konkret und praktisch verändert.
00:39:41: Kannst du das alles per Videokonferenz machen oder bist jetzt auch physisch viel in aller Welt unterwegs?
00:39:47: Wie läuft es?
00:39:47: Ja, also ich glaube sind zwei Sachen.
00:39:49: Also im ersten Jahr waren wir leider sehr viel intern in Meetings weil Du hast überlegt strategische Ausrichtungen was denn unsere Arbeitsprinzipien etc.
00:39:59: statt am Markt zu sein ja aber Du kannst halt nicht beides.
00:40:03: also muss eine Entscheidungen treffen, die hat aber auch Konsequenzen.
00:40:07: Was meine ich damit?
00:40:09: Jetzt ist halt dieses Jahr und auch schon Teil des letzten Jahres das so sagst wie sind wir mehr bei unseren Länderorganisationen?
00:40:17: also es heißt natürlich mehr Reisen, mehr Austausch und was hat sich sehr konkret geändert.
00:40:22: Also vorher war bei uns zum Beispiel England ein sehr kleines Geschäft Und jetzt ist England richtig groß geworden als Geschäft.
00:40:30: oder wir hatten vorher reines Diszipluzionsgeschäft in der Middle East Africa.
00:40:36: Wir haben eine ganze Organisation.
00:40:38: macht das eigentlich auch sprachlich ein bisschen was mit euch.
00:40:42: Ich habe bei dir so den einen oder anderen Anglizismus rausgehört, hatte in der Vergangenheit immer so den Eindruck dass man bei V&B mit Deutsch und mit Französisch ganz gut zurechtkommt.
00:40:53: ist es immer noch so?
00:40:54: Oder seid ihr komplett auf Englisch umgestiegen?
00:40:56: Ja, es sind absolut faire und valide Frage.
00:40:58: also ich muss sagen als ich vor mehr als fünf Jahren kam war ich eher ziemlich überrascht weil internationaler Konzern, ich glaube damals waren wir mehr als Unternehmenssprache ist Englisch.
00:41:09: Aber Unternehensprache war Deutsch.
00:41:12: und dann habe ich mich immer gefragt, ja aber wie kommuniziert er denn mit dem Werksleiter in Ungarn?
00:41:16: Da hab' ich rausgefunden der spricht Deutsch!
00:41:19: So, aber das waren natürlich pan- sieben Tausend Mitarbeiter.
00:41:22: jetzt hast du plötzlich treizehntausend Mitarbeiter.
00:41:24: Du hast den komplett nordeuropäischen Raum Und du hast Mittel East Africa etc.
00:41:29: Nein, die sprechen dort kein Deutsch.
00:41:30: also... Wie hat sich das jetzt verändert?
00:41:34: unsere unternehmendsprache ist jetzt englisch.
00:41:37: Deswegen sind sie nicht mehr so böse, wenn ich meine Akklyzisten verwende.
00:41:41: Das ist aber auch eine Veränderung vor allem für unsere Zentrale weil bisher war das immer deutsch und das führt sich jetzt so einfach an.
00:41:51: Für mich ist es einfach Ich kann springen!
00:41:53: Ich habe aber achtzehn Jahre amerikanischen Konzernen gearbeitet.
00:41:56: Aber für die Mehrheit unserer Mitarbeiter in Deutschland ist das ne große Veränderungen.
00:42:01: Ja und da musst du gucken wie holst du eine deutsche Organisation ab, wie du auch ne französische Organisation abholen musst.
00:42:06: Und wie internationalisierst du das?
00:42:08: Das ist auch ein Teil der Transformation.
00:42:10: Ja alles in Bewegung.
00:42:12: Jetzt haben wir viel über deinen Weg gesprochen über Verantwortung Wandel, der ja allgegenwärtig ist in vielerlei Hinsicht und Facetten.
00:42:21: Ich möchte zum Ende nochmal kurz den Blick nach vorne richten.
00:42:25: wenn du jetzt in fünf Jahren noch mal auf die Zeit heute zurückblicken wirst woran würdest du merken dass ihr die richtigen Weichen gestellt habt als Unternehmen aber auch im Umgang mit Menschen?
00:42:38: Ja Also natürlich ist bei uns gerade immer noch ein großes Thema die Integration.
00:42:43: Und wenn wir jetzt ein paar Jahre weiter schauen, woran würden wir das festmachen dass so Themen gelungen sind und wie erfolgreich für die Zukunft aufgestellt sind?
00:42:52: Es kann sehr einfache Themen, harmonisierte Prozesse und Systeme eine Klarheit in der Struktur.
00:42:59: du weißt was es praktisch dein Lager footprint deinen Werks footprint etc.
00:43:04: Du hast zwei starke Marken die weltweit sehr gut positioniert sind und ich sage mal bei Kunden, Verbrauchern und bei Architekten und Designern.
00:43:14: Und als Endes du hast Mitarbeiter sag' ich mal die... So über den Peak drüber sind, weil wir haben derzeit ja schon einiges an Belastung.
00:43:21: Du machst ein normales Geschäft und machst eine Integration du arbeitest in zwei Systemen.
00:43:25: das heißt auch Mitarbeiter die sagen Boah wir haben jetzt echt den Berg erklommen.
00:43:29: Ja Wir sind bereit den nächsten berg zu gehen aber wir sehen die erfolge Umsatzwachstum Profitwachstum mehr und Mitarbeiterzufriedenheit so würde ich das ausdrücken
00:43:38: Oder so ein bisschen die eher langfristige Zukunft.
00:43:41: zum Abschluss nochmal, vielleicht die ganz naheliegende Zukunft.
00:43:45: Ganz konkret worauf freust du dich eigentlich am meisten in den nächsten Wochen und Monaten?
00:43:51: Also ich wäre ja nicht Personaler wenn ich das jetzt nicht so sagen würde.
00:43:55: Ich freue mich echt auf meine Business Trips weil da kriegst du so viel Einblicke Markt, Kundenkonstellation die Marke und die Mitarbeiter.
00:44:07: Da bin ich froh wenn ich so aus der Zentrale raus komme.
00:44:12: Das ist für mich das gibt mir wahnsinnig viel Energie und auch ganz viel Inspiration wie wir die Strategie gestalten.
00:44:18: also darauf freue ich mich ganz besonders den Austausch mit den Mitarbeitern in Ländern und auch hier im Saarland nicht zu vergessen
00:44:25: Ist da.
00:44:26: ganz herzlichen Dank für das offene Gespräch und auch die Klarheit, mit der du über Führungen, Verantwortung und Kultur sprichst.
00:44:34: Ich wünsche dir persönlich viel Energie vor allem weiterhin große Freude an allem was du machst.
00:44:39: Ganz herzliche Dank, dass du heute mein Gast
00:44:42: warst!
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